2015

2017

Samstag 21. Feb. 2015:
20.00 Uhr
Konzert 4
Ensemble Auditivvokal Dresden,
Beatrix Wagner – Bassflöte
Roland Breitenfeld - Live-Elektronik
Guillaume Dufay
Missa L’homme armé“ (1450/ 1460)
für 4-stimmigen Chor
Luigi Nono
„Das atmende Klarsein“ (1980/ 81)
für kleinen Chor, Bassflöte und Live-Elektronik

Nicolaus A. Huber "Ohne Hölderlin" (1992)
für Kontrabass und Klavier

Sonntag 22. Feb. 2015:
19.00 Uhr
Konzert 6
ensemble reflexion K
Gerald Eckert „Bruchstücke... erstarrtes Lot“ (1998/ 99)
für Ensemble
Nicolaus A. Huber „Werden Fische je das Wasser leid?“(2004)
für Sopran, Ensemble und Tonband
Sonntag 22. Feb. 2015:
17.30 Uhr
Konzert 5
ensemble reflexion K, Knut Kammholz Textrezitationen
Roland Breitenfeld „Einblick II“ (2015) UA
Fassung für Flöte und Violoncello (und Live-Elektronik)
Peter Gahn „neues Werk“ (2014) UA
für Ensemble
Steffen Schleiermacher „Atem Los“ (2013)
für Pos und Akk
Jannis Xenakis „Charisma“ (1971)
Klar [B] und Vc 
Fausto Romitelli „Ganimede“ (1986)
für Viola solo
Georg Katzer „Von d nach d“ (1983)
für Flöte solo
Samstag 21. Feb. 2015:
17.30 Uhr
Konzert 3
ensemble reflexion K und Solisten
des ensemble reflexion K
Robert H. Platz „dense / Echo I“ (1996)
für Ensemble
Luciano Berio „Lied“ (1983)
für Klarinette solo
Freitag 20. Feb. 2015:
20.00 Uhr
Konzert 1 (Eröffnungskonzert)
ensemble reflexion K
Natalia Solomonoff „Raunächte“ (2006-10)
für Sopran, Ensemble und Tonband
Gerald Eckert „sopra di noi (niente)“ (2014)
ensemble reflexion K und Gäste

Samstag 21. Feb. 2015:
11.00 Uhr:
Konzert 2 (Im Marktgottesdienst)
Katja Kanowski – Orgel, Dirk Homrighausen,
Knut Kammholz - Rezitation
Manfred Stahnke „"Last Supper" (2013)
für Orgel oder Orgelpositiv
mit zwei Spielern / Registranten“
Gerald Eckert „Aube“ (2006)
für Orgel

Focus: Deutschland
Der DeutschlandFunk kommt!
Der DeutschlandFunk schickt einen Ü-Wagen zum Provinzlärm, der drei Konzerte des Festivals
Provinzlärm-Ausgabe mitschneiden wird. Zwei Sendungen werden dann über das Provinzlärm-Festival
und Eckernförde ausgestrahlt.

19. Jan. 2015

Lyrik beim Provinzlärm
Wie bereits beim vergangenen Festival erprobt, wird es auch bei der diesjährigen Provinzlärm-Ausgabe
Konzerte geben, in denen die Musik Texten gegenüber gestellt wird.
In Konzert 2 (Sa, 21.2., 11.00 Uhr) rezitieren Dirk Homrighausen und Knut Kammholz
aus dem Werk von Rainer Maria Rilke.
In Konzert 5 (So, 22.2., 17.30 Uhr) wird Knut Kammholz mit Gedichten von Friedrich Hölderlin zu hören sein.

04. Feb. 2015

DLF-Sendetermine
Drei aufregende und inspirierende Festivaltage liegen hinter dem Provinzlärm-Publikum und den
Provinzlärm-MusikerInnen und der Deutschlandfunk wird in zwei Sendungen vom
Provinzlärm-Festival 2015 berichten.
Sendetermine: 20. September und 28. September 2015 um jeweils 21.05 Uhr im "Konzertdokument
der Woche". Provinzlärm dankt allen ZuhörerInnen und Zuhörern, allen beteiligten Musikerinnen und
Musikern und nicht zuletzt allen Freunden und Förderern für eine unvergessliche Festivalzeit 2015.
Das nächste Provinzlärm-Festival ist für Februar 2017 geplant. In der Zwischenzeit würden
wir uns über Ihren Besuch bei den Konzerten der "Konzertreihe Neue Musik Eckernförde"
(www.neuemusik-eckernfoerde.de) freuen.

02. März 2015

Sendung im DeutschlandFunk
Am Sonntag, den 20.9. und am Montag, den 28.9. sendet der DeutschlandFunk jeweils um 21.05 Uhr
die Mitschnitte des diesjährigen Provinzlärm-Festivals aus der Eckernförder St. Nicolai-Kirche.
Am Sonntag den 20.9. 2015 um 21.05 Uhr, DeutschlandFunk, Konzertdokument der Woche
ensemble reflexion K und Solisten des ensemble reflexion K.
Natalia Solomonoff "Raunächte" (2006 - 2010) für Sopran, Ensemble und Tonband Solo-und
Duowerke von Robert HP Platz, Luciano Berio, Steffen Schleiermacher, Fausto Romitelli,
Iannis Xenakis und Georg Katzer sowie
Gerald Eckert "Sopra di noi ...(niente)" (2014) für kleines Orchester (UA)
Am Montag den 28.9. 2015 um 21.05 Uhr, DeutschlandFunk, Musik-Panorama
Auditivvokal Dresden
Beatrix Wagner, Bassflöte
Roland Breitenfeld, Live-Elektronik
Guillaume Dufay "Missa l'homme armé" (1450 / 1460)
Luigi Nono "Das atmende Klarsein" (1980/81) für kleinen Chor, Bassflöte Live-Elektronik und Tonband

03. Sept. 2015

Freitag 24. Feb. 2017:
Eröffnungskonzert 20.00 Uhr St. Nicolai-Kirche
Musica (In-)visibile
Giacinto Scelsi (1905-1988) Aitsi (Klavier solo)
Goffredo Petrassi (1904- 2003) (Streichtrio)
Giacinto Scelsi Manto I (Viola solo)
Salvatore Sciarrino (*1947) Klaviertrio Nr. 2
Giacinto Scelsi Duo (Violine und Cello)
Franco Donatoni (1927-2000) Ronda (Klavierquartett)
Ensemble TaG, Winterthur
Rafael Rütti, Klavier
Mateusz Szczepkowski, Violine
David Schnee, Viola
Alex Jellici, Violoncello
Daniel Eaton, Visuals

Focus: Europa
Bild und Musik als zwei sich in idealer Weise ergänzende Medien stehen an dem Abend
Musica (in-) visibile gleicherweise im Vordergrund. Es wird der Frage nachgegangen nach Sichtbarkeit
und Unsichtbarkeit von Musik und Klängen und deren Formbarkeit und Sichtbarmachung durch bewegte
Bilder, und wie sich die beiden Medien gegenseitig beeinflussen und ergänzen können.
Einerseits besteht das Programm aus Spektralmusik (Scelsi), Musik mit seriellen Einflüssen (Petrassi),
sowie aus Musik von Sciarrino, welcher sich sehr stark mit der Farbe der Töne und der Stille beschäftigt
hat. Ronda für Klavierquartett steht mit seiner rhythmischen Prägnanz und mit klaren Konturen im
Kontrast zu diesen Werken.
Die Suche der Komponisten nach neuen Klangfarben und deren feinen Abstufungen in den Obertönen
wird vom Künstler und Musiker Daniel Eaton visuell umgesetzt. So verspricht dieser Abend sinnliche
Stimuli auf mehreren Ebenen und eine Erweiterung der klanglichen Erfahrung.

Das Ensemble TaG Neue Musik Winterthur
Das 1992 gegründete Ensemble TaG Winterthur nimmt einen festen Platz im Kulturleben der Stadt
Winterthur ein und ist produzierendes Ensemble im Theater am Gleis (TaG) Winterthur. Pro Konzertsaison
werden ungefähr fünf Projekte realisiert, die immer wieder von Radio SRF aufgezeichnet werden.
Neben den Kammermusikwerken des 20. Jahrhunderts ist den Ensemblemitgliedern der Kontakt
zu den Komponistinnen und Komponisten der Gegenwart zentral.
So spielt das Ensemble eine grosse Zahl von Uraufführungen: Die Neugierde auf noch nicht oder wenig
Gehörtes ist gross. Ein weiteres Anliegen der Ensemblemitglieder ist, die Musik nicht einfach nur zu
spielen, sondern dem Publikum zu vermitteln, sei es in Gesprächen nach den Konzerten oder durch die
Komposition der Programme, die Bezüge schafft, Verbindungen herstellt, oder auch sich an unterschied-
liche Hörerinnen und Hörer wendet. Mit den regelmässigen Partnern wie der Villa Sträuli und dem
Konservatorium Winterthur und in neuen Kooperationen, u.a. der Zürcher Hochschule der Künste,
sucht es nach Vernetzungen und entwickelt gemeinsam Projekte.
Insbesondere bei Programmen, die neue Wege gehen und die Interdisziplinarität der Kultursparten
fördern, sind Vorarbeit und Probenaufwand sehr umfangreich. Hier ist das Ensemble dankbar, dass
es beispielsweise durch die Stanley Thomas Johnson Stiftung oder durch private Geldgeber
unterstützt wird.

Samstag 25. Feb. 2017:
Konzert 2 11.00 Uhr zum Marktgottesdienst
Ensemble REFLEXION K (D)
Katja Kanowski – Orgel,
Dirk Homrighausen - Rezitation
Antonio de Cabezòn „Versos de Kyrie del primer tono“(ca. 1560) für Orgel
Harrison Birtwistle "Hoquetus David" (1981) für Flöte, Klarinette, 2 Percussions, Violine und Violoncello
José Sanchez-Verdú „Machaut-Architekturen“ Nr.2 und 4 (2004) für Flöte, Klarinette, Violine und Violoncello

Samstag 25. Feb. 2017:
Konzert 3 20.00 Uhr
Ensemble REFLEXION K und Schlagzeugensemble der Musikhochschule Lübeck
(Leitung: Prof. Johannes Fischer)
Georg F. Haas „tria ex uno“ (2001) für Flöte, Klarinette, Percussion, Klavier, Violine und Violoncello
José Sanchez-Verdú „Machaut-Architekturen“ Nr.1, 3 und 5 (2004) für Flöte, Klarinette, Saxophon,
Percussion, Klavier, Violine und Violoncello
Maki Ishii „13 drums“ (1985) für Schlagzeug solo
••
Morton Feldman „The Viola in my life 1“ (1970) für Viola und Ensemble
Matthias Kaul „do nothing, just wait, the singing will start…. sooner or later“ (2012) für Schlagzeugsextett

Sonntag 26. Feb. 2017:
Konzert 4 17.00 Uhr
Ensemble REFLEXION K und Schlagzeugensemble der Musikhochschule Lübeck
(Leitung: Prof. Johannes Fischer)
Iannis Xenakis „Rebonds B“ (1988) für Schlagzeug solo
Pierre Boulez „Sonatine“ (1946) für Flöte und Klavier
Stefano Gervasoni „An“ (1989) für Flöte, Klarinette, Violine, Viola und Violoncello
Enno Poppe „Holz“ (2000/ 01) für Flöte, Klarinette, Saxophon, Percussion, Keyboard,
Violine, Viola und Violoncello
••
Michael Gordon: Timber (2009) für Schlagzeugsextett

Johannes Fischer und das Schlagzeugensemble der Musikhochschule Lübeck

Im Jahr 2007 war Johannes Fischer der überragende Gewinner des 56. Internationalen ARD
Musikwettbewerbes in München und wurde mit einem ersten Preis, dem Publikumspreis sowie drei

weiteren Preisen ausgezeichnet. Seither hat ihn seine rege Konzerttätigkeit als Solist oder
Kammermusiker auf Bühnen wie das Konzerthaus und der Musikverein in Wien, Carnegie's Zankel Hall
in New York oder in die Berliner Philharmonie geführt. Es war zu Gast bei zahlreichen Musikfestivals in
Europa, Asien und Nordamerika und arbeitete mit herausragenden Dirigenten und Komponisten wie
Heinz Holliger, Peter Eötvös, Harrison Birtwhistle, Vinko Globokar, Kirill Petrenko oder Pierre Boulez.

1981 in Leonberg geboren erhielt er im Alter von 9 Jahren seinen ersten Klavier- und
Schlagzeugunterricht. Danach studierte er an der Freiburger Musikhochschule bei Prof. Bernhard Wulff,
Taijiro Miyazaki und Pascal Pons, sowie mit Hilfe eines Gerd-Bucerius-Stipendiums der Zeit-Stiftung an
der University of California in San Diego bei Steven Schick. Darüberhinaus betrieb er bereits früh
intensive Studien in Komposition (Dieter Mack) und Dirigieren (Francis Travis).

Er ist als Schlagzeuger und Komponist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, darunter der Deutsche
Musikwettbewerb, der Deutsche Hochschulwettbewerb, der Günter-Bialas-Kompositionswettbewerb, der
Musikwettbewerb des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft und erhielt Stipendien der Deutschen
Stiftung Musikleben, der Märkischen Kulturkonferenz und der Jürgen-Ponto-Stiftung.

Sein Repertoire reicht von transkribierten Werken der Renaissance bis zu zahlreichen uraufgeführten
Werken zeitgenössischer Komponisten. Einen starken Kern bilden die großen und wichtigen Werke des
20. und 21. Jahrhunderts von Komponisten wie Stockhausen, Globokar, Reich, Aperghis, Lachenmann,
Feldman, N.A. Huber, Takemitsu, Xenakis oder Cage, um nur einige zu nennen. Johannes Fischer ist
außerdem ständig auf der Suche nach neuen Klangerzeugern, Objekten, elektronischen oder

multimedialen Ausdrucksformen und genießt es, sich mit anderen Künstlern improvisierend
auseinanderzusetzen.

Seit 2006 unterrichtet Johannes Fischer am Conservatorio della Svizzera Italiana in Lugano. 2009 wurde
er als Professor an die Musikhochschule berufen und rief dort das Lübecker Schlagzeugensemble ins
Leben, das er als künstlerischer Leiter betreut.